Der größte Teil der Improvisation im Mainstream Jazz basiert auf Akkordprogressionen. Die Akkordprogression ist die Reihenfolge der Akkorde, die mit der Melodie harmonisiert. Gewöhnlich dauert jeder Akkord einen Takt, manchmal zwei, manchmal nur einen halben. Ein Fakebook gibt das Symbol, das einen Akkord repräsentiert, über dem entsprechenden Punkt der Melodie an.
Wichtiger als die tatsächlichen Akkorde sind die Tonleitern, die durch diese Akkorde impliziert werden. Ein Improvisator, der über einem d-Moll-Akkord (Symbol Dm) spielt, wird normalerweise Linien spielen, die aus Noten der d-dorischen Tonleiter gebildet werden. Dieser Abschnitt dokumentiert die verschiedenen Akkorde und die damit verbundenen Tonleitern, die im Jazz benutzt werden. Dabei wird vorausgesetzt, daß Sie mit den Namen und Positionen der Noten vertraut sind.
Wenn es Ihr Ziel ist, ein Jazz-Musiker zu werden, sollten Sie das Improvisieren von Linien, die auf allen hier gezeigten Tonleitern basieren, und in allen zwölf Tonarten üben. Ansonsten können Sie bei einer Tonart je Tonleiter bleiben, sollten aber trotzdem das Improvisieren über jeder Akkord/Tonleiter-Beziehung üben, damit Sie den Klang besser erkennen.
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