Meine persönlichen Erfahrungen mit anderen Büchern über Jazz-Improvisation sind begrenzt; meine Ohren waren meine besten Lehrer. Ich liste hier einige der Bücher auf, die ich ziemlich gut kenne oder die mir empfohlen wurden. Die meisten Anleitungen und legalen Fakebooks sind in jedem gut sortierten Musikgeschäft erhältlich oder können über Jamey Aebersold bestellt werden. Die Bestellinformationen finden Sie in seinen Anzeigen im Down Beat Magazin.
Chuck Sher, The New Real Book, Sher Music. Das ist wahrscheinlich das bekannteste legale Jazz-Fakebook, das heutzutage erhältlich ist, und vielleicht das beste hinsichtlich der Breite in der Auswahl, der Genauigkeit und Lesbarkeit. Viele der am häufigsten gespielten Melodien aus anderen beliebten Fakebooks sind darin enthalten. Es ist auch als B- oder Eb-Ausgabe für transponierende Instrumente erhältlich und enthält, wie alle Bücher von Chuck Sher, die Texte, sofern es sie gibt. Es enthält Standards wie Darn That Dream, Jazz-Klassiker wie Sonny Rollins' Oleo und einige zeitgenössische Stücke wie Michael Breckers Nothing Personal. Es enthält auch einige Pop-Songs wie Roberta Flacks Killing Me Softly. Wegen seiner Vielfalt enthält es nicht soviel konventionellen Jazz wie die meisten der anderen hier aufgeführten Bücher, und deshalb müssen Sie, obwohl dieses Buch sehr empfehlenswert ist, eventuell andere finden, um die Auswahl an Mainstream-Jazz zu ergänzen.
Chuck Sher, The New Real Book Volume 2, Sher Music. Das ist eine gute Ergänzung zum ersten Band, da es keine Überlappungen gibt, und dieses Buch bietet eine gute Portion an klassischem Jazz der 1950er und 1960er, u.a. verschiedene Melodien von John Coltrane und Horace Silver. Es enthält auch Arrangements von komplexen modernen Kompositionen von Michael Brecker und anderen sowie ein paar Standards. Es ist ebenfalls als B- oder Eb-Ausgabe erhältlich.
Chuck Sher, The World's Greatest Fakebook, Sher Music. Dieses war Chucks erstes Fakebook, wurde aber nicht so gut angenommen wie The New Real Book, da es noch weniger Jazz-Standards enthält. Es ist trotzdem eine gute Ergänzung zu seinen anderen Büchern.
Herb Wong, The Ultimate Jazz Fakebook, Hal Leonard Publishing. Es enthält hunderte von Melodien, ist jedoch mit einem sehr kleinen Zeichensatz gedruckt, damit alle hineinpassen, und ist deshalb sehr schwer zu lesen. Viele der Lieder sind alte Tin-Pan-Alley-Lieder, die nicht mehr oft gespielt werden, so daß die Auswahl an wahren Jazz-Standards nicht so groß ist wie sie zunächst erscheint. Es ist auch als B- und Eb-Ausgabe erhältlich und enthält Liedtexte.
The Real Book. Das war über viele Jahre der Standard. Es enthält eine breite Auswahl an Standards und Jazz-Klassikern und hat in der Tat dabei geholfen, diese Begriffe über die letzten Jahrzehnte zu definieren. Es gibt viele Fehler in diesem Buch, und viele der Aufnahmen, die ich von Liedern aus diesem Buch in den letzten zwanzig Jahren gehört habe, enthalten dieselben Fehler, was zeigt, daß das Real Book für viele professionelle Musiker eine wichtige Quelle für die Melodien war. Vor kurzem begann The New Real Book es abzulösen. Das ursprüngliche Real Book ist jedoch nicht legal, weil die Autoren für die ausgewählten Lieder nicht die Rechte für die Veröffentlichung besitzen und keine Tantiemen an die Eigentümer der Urheberrechte zahlen. Zum größten Teil verdienen die ursprünglichen Autoren selbst kein Geld mit diesem Buch; die meisten kommen an das Buch, indem sie das Buch eines Freundes fotokopieren oder jemand fotokopiert die Bücher und verkauft sie mit einem geringen Gewinn unter dem Ladentisch. Es gibt auch Ausgaben in B und Eb, sowie eine Vokalversion. Es gibt verschiedene, leicht unterschiedliche, Ausgaben, von denen die Pacific Coast Edition und die Fifth Edition am verbreitetsten sind. Da die Herkunft zweifelhaft ist, ist schwer zu sagen, wie diese Unterschiede entstanden oder was die Unterschiede im einzelnen sind. Seien Sie jedoch vorgewarnt, daß nicht alle Versionen genau denselben Satz Melodien enthalten.
The Real Book Volume 2. Dieses Buch ist, wie das Original, illegal. Es ist nicht so populär wie der erste Band, enthält aber viel klassischen Jazz.
Spaces Bebop Jazz. Dieses Buch ist eigentlich in mehreren Versionen erhältlich, von denen meines Wissens keine legal ist. Meine ist spiralgebunden und auf Papier in Standardgröße gedruckt; die Noten sind jedoch klein gedruckt. Ich habe es auch auf Papier halber Größe gedruckt gesehen und in zwei oder drei Bände aufgeteilt. Es enthält hauptsächlich Lieder aus der Swing-, Bebop- und Cool-Ära.
Think Of One. Ich habe keine Ahnung, wo dieses Buch herstammt, aber jemand war offenbar der Meinung, daß Thelonious Monk, Wayne Shorter und Horace Silver im ursprünglichen Real Book zu kurz gekommen sind, und produzierte dieses ziemlich schlampig transkribierte Buch, das genauso illegal ist und fast ausschließlich aus Liedern besteht, die nicht im Real Book enthalten sind - viele davon von den vorgenannten Komponisten. Sehr wenige Menschen scheinen dieses Buch zu kennen, was schade ist, weil es viele wundervolle Kompositionen enthält, die in keinem der anderen Fakebooks, die ich bisher gesehen habe, enthalten sind.
Es gibt dutzende, wenn nicht hunderte, Bücher über Übungsmethoden, Theorie und Analysemethoden. Ich habe nur ein paar davon gesehen, jedoch keine gute, alles umfassende und für jeden Zweck geeignete Einführung in die Improvisation, weshalb ich diesen Text geschrieben habe. Die folgenden Kommentare variieren in der Menge der enthaltenen Details. Wie vorauszusehen, kann ich über Bücher, die ich besser kenne, mehr sagen, während ich jene Bücher, die ich nie gesehen habe, die mir aber empfohlen wurden, größtenteils in einem Satz zusammenfasse.
Die u.a. Bücher sind in der folgenden Reihenfolge aufgeführt:
Jerry Coker, How To Practice Jazz. Dieses Buch ist nicht so sehr ein "Wie mache ich es?"-Buch, sondern eher ein "Wie lerne ich?"-Buch. Es enthält, wie der Name vermuten läßt, viele Tips zum Üben, sowie viele Verweise auf andere Bücher, meistens von David Baker oder Coker selbst, die detailliertere Informationen zur Improvisation enthalten.
Jerry Coker, How To Listen To Jazz. Dieses Buch ist eine gute Einführung in den Jazz aus der Sicht des Zuhörers. Behandelt werden die Geschichte, die Rolle der verschiedenen Instrumente, sowie die verschiedenen Stile und Formen der Jazz-Kompositionen und der Auftritte. Es enthält eine klare Erörterung verbreiteter Techniken und Mittel. Coker geleitet den Zuhörer auch durch verschiedene berühmte Aufnahmen und stellt dabei heraus, wie bestimmte Techniken oder Mittel, die er beschreibt, benutzt werden. Da die meisten verfügbaren Texte über die Theorie ihre Anweisungen nur unzureichend in einen größeren Zusammenhang bringen, wird dieses Buch als Begleitmaterial zu jedem anderen Methoden-Buch für Anfänger oder die Mittelstufe empfohlen.
Dan Haerle, The Jazz Language. Dieses Buch behandelt die im Jazz benutzte Theorie und Terminologie und ist nicht unbedingt als "Wie mache ich es?"-Buch gedacht.
Jerry Coker et al, Patterns For Jazz. Dieses Buch präsentiert eine Reihe von Patterns, die auf bestimmten Akkorden und Tonleitern basieren, und läßt Sie diese in allen Tonarten üben. Die Patterns sind bestimmten Akkordprogressionen zugeordnet.
Dan Haerle, Scales For Jazz Improvisation. Dieses Buch listet die meisten der Tonleitern auf, die von Jazz-Musikern benutzt werden, und schreibt sie zu Übungszwecken aus. Es ist nützlich, wenn Sie alle Tonleitern auf einmal sehen möchten, aber es enthält wirklich nicht so viele Informationen zu diesem Thema, die man nicht auch in den meisten Anleitungen für Anfänger und die Mittelstufe oder hier in diesem Text finden kann.
Jerry Coker, Improvising Jazz; David Baker, Jazz Improvisation. Diese sind wahrscheinlich die am häufigsten benutzten Texte zur Einführung in die Improvisation. Coker und Baker gehören zu den am meisten geschätzten Autoritäten auf dem Gebiet der Jazz-Pädagogik. Sie schreiben aus ähnlichen Perspektiven. Der Schwerpunkt liegt bei beiden Texten auf der grundlegenden Theorie der Tonleitern und den melodischen Mitteln.
Mark Boling, The Jazz Theory Workbook. Das ist in erster Linie ein Text für Anfänger und die Mittelstufe.
Scott Reeves, Creative Jazz Improvisation. Dieses Buch wurde als einer der nützlichsten Texte über die Improvisation empfohlen. Wie dieser Text legt es Wert auf den historischen Zusammenhang, anstatt einfach nur die Theorie zu präsentieren.
David Baker, How To Play Bebop. Dieses Buch besteht aus drei Bänden, die hauptsächlich der Entwicklung der melodischen Linie gewidmet sind. Der Schwerpunkt liegt auf den Bebop-Tonleitern.
Hal Crook, How To Improvise. Das ist ein Text für die Mittelstufe oder Fortgeschrittene, da er einige Kenntnisse in der Theorie der Tonleitern voraussetzt. Er betont den Gebrauch von harmonischen und rhythmischen Mitteln in der Entwicklung der Melodie.
Steve Schenker, Jazz Theory. Das ist ein Text für die Mittelstufe oder Fortgeschrittene.
Jerry Coker, Complete Method For Improvisation; David Baker, Advanced Improvisation. Das sind fortgeschrittenere Versionen ihrer einführenden Texte.
Walt Weiskopf und Ramon Ricker, Coltrane: A Players Guide To His Harmony. Das ganze Buch ist den Coltrane-Changes gewidmet.
Gary Campbell, Expansions. Dieser Text für die Mittelstufe oder Fortgeschrittene geht verschiedene Tonleitern durch, einschließlich ein paar ziemlich esoterischer, und zeigt, wie man aus diesen Tonleitern vorteilhaft Linien über bestimmten Akkorden konstruiert. Er geht davon aus, daß man mit den hier in diesem Text besprochenen grundlegenden Tonleitern vertraut ist.
John Mehegan, Jazz Improvisation. Das ist eine mehrbändige Reihe, die in den 1960ern veröffentlicht wurde. Zu jener Zeit wurde sie als ziemlich umfassend angesehen, enthält aber wenig Information über die Entwicklungen seit jener Zeit oder gar über Fortschritte, die zu dieser Zeit gemacht wurden, wie z.B. die Coltrane-Ersetzungen und Quartharmonien.
George Russell, The Lydian Chromatic Concept Of Tonal Organization For Improvisation. Das ist ein fortgeschrittener Theorietext, der einige einmalige Anwendungen der Tonleitertheorie auf die Improvisation beschreibt. Er benutzt einige ungewöhnliche Tonleitern und zeigt, wie man auf der Basis dieser Tonleitern komplexe chromatische Melodielinien konstruieren kann. Der Prozeß ist ziemlich verwickelt und schließt den Gebrauch eines rechenschieberartigen Geräts zum Verbinden von Tonleitern mit Akkorden ein. Als es in den 1960ern erschien, wurde es als Meilenstein angesehen, obwohl die direkte Anwendung der Theorien nie eine große Verbreitung fand, außer bei einer relativ kleinen Gruppe von Musikern, vielleicht weil sie so komplex sind. Trotzdem basieren sie auf einem großen Teil der Tonleitertheorie, wie sie von den meisten anderen gelehrt wird, einschließlich dieses Texts.
David Liebman, A Chromatic Approach To Jazz Harmony And Melody. Das ist eine gründliche Diskussion des melodischen Chromatizismusses und was ich nichttonale Musik genannt habe. Es enthält viele Beispiele von Linien aus aufgenommenen Soli von John Coltrane, Herbie Hancock und anderen modernen Spielern.
David Baker, The Jazz Style Of ... Das ist eine Reihe, die Bände über Miles Davis, John Coltrane, Cannonball Adderly, Sonny Rollins, Fats Navarro und Clifford Brown enthält. Jeder Band enthält eine kurze Biographie und eine Zusammenfassung des musikalischen Stils des besprochenen Musikers. Mehrere transkribierte Soli und deren Analysen machen den Großteil jedes Bandes aus.
Martin Mann, Jazz Improvisation For The Classical Pianist. Das ist eine Einführung in die Jazz-Improvisation, die an den Musiker gerichtet ist, der an einen strukturierten Lernansatz gewöhnt ist. Die Tonleitern und Übungen werden in hohem Maß betont.
Mark Levine, The Jazz Piano Book. Das ist das vollständigste Buch, das ich für Jazz-Pianisten gesehen habe. Es behandelt Tonleitern, Akkordaufbauten, Begleitung und andere Themen, die ebenfalls in diesem Text hier besprochen werden, ist aber in der Lage, tiefer einzutauchen. Es enthält viele nützliche Musikbeispiele, was es viel lesbarer macht. Es enthält auch eine sehr gute Diskussion des Latin-Jazz, sowie Informationen, die für Bassisten und Schlagzeuger nützlich sind. Es hat jedoch auch seine Unzulänglichkeiten. Es geht über den Blues hinweg, führt keine Bluestonleiter auf und beschreibt eine Bluesprogression nur flüchtig. Obwohl es versucht, einen Teil seines Inhalts in einen größeren Zusammenhang mit der Geschichte und Spielsituationen zu bringen, geschieht das in etwas willkürlicher Art.
Dan Haerle, Jazz Improvisation For Keyboard Players. Das war mein bevorzugtes Buch über das Jazz-Piano bis Levines Buch vor ein paar Jahren herauskam. Obwohl es behauptet, logisch von der Anfängerstufe bis zur Stufe der Fortgeschrittenen vorzugehen, ist die meiste Information in Wahrheit an Spieler der Mittelstufe gerichtet. Es ist, für mich, nicht so unterhaltsam wie Levines Buch, und sein Versuch, die Anweisung in einen Zusammenhang zu stellen, ist noch weniger überzeugend. Es ist entweder in drei einzelnen Bänden erhältlich (Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene) oder als Gesamtausgabe.
Dan Haerle, Jazz/Rock Voicings For The Contemporary Keyboard Player. Die meisten Informationen sind in seinem Buch über Improvisation am Keyboard, oder in Levines, ebenfalls enthalten, aber es hat einen gewissen Wert, alles, was man über den Aufbau der Akkorde (Voicings) wissen wollte, an einer Stelle detailliert beschrieben zu finden. Es behandelt jedoch keine so große Vielfalt an Voicings, wie man von einem Buch, das diesem Zweck gewidmet ist, erwarten würde.
Frank Mantooth, Voicings. Der Schwerpunkt dieses Buchs liegt auf den Voicings für das Begleiten, im Gegensatz zu jenen, die man zum Solospiel benutzen würde. Die größte Aufmerksamkeit wird den Quarten- und anderen zeitgenössischen Voicings geschenkt. Es enthält auch mehr erklärendes Material als Haerles Buch über die Voicings.
Garrison Fewell, Jazz Improvisation. Das ist ein ziemlich breiter Text, der etwas grundlegende Akkord/Tonleiter-Theorie, die Analyse von Akkordprogressionen und die Konstruktion melodischer Linien behandelt. Er enthält viele Beispiele und versucht zu erklären, warum die Beispiele so gut klingen. Er ist an Gitarristen gerichtet, aber seine Methoden können auf jedes Instrument angewandt werden, da sie nicht von den technischen Eigenheiten der Gitarre, wie Akkordgriffe, Zupfen und Bundspiel handeln.
Paul Lucas, Jazz Chording For The Rock/Blues Guitarist. Dieses Buch ist für den Musiker gedacht, der Gitarre spielen kann, sich aber nur mit den fünf bekanntesten Akkorden mit offenen Saiten, die in der Rockmusik benutzt werden, auskennt (C, A, G, E und D). Andere verbreitete Jazz-Akkorde werden dann als Variationen dieser Muster vorgestellt. Einiges fortgeschrittenes Material über Stimmführung, Akkordersetzung, Quartharmonien, Mehrfachakkorde und Tonleitern ist ebenfalls enthalten.
Joe Pass und Bill Thrasher, Joe Pass Guitar Style. Dieses Buch behandelt Harmonie und ihre Anwendung auf die Improvisation, u.a. Akkordaufbau, Ersetzung und Stimmführung.
Chuck Sher, The Improvisor's Bass Method. Dieses Buch beginnt mit den grundlegendsten Anweisungen für das Baßspiel, u.a. Grifftabellen und wie man Noten liest, und leitet dann zur konventionellen Musiktheorie, mit Anwendungen für das Baßspiel, über. Es enthält auch mehrere transkribierte Baßlinien und Soli von bekannten Bassisten wie Scott LaFaro, Charles Mingus, Paul Chambers, Ron Carter und anderen.
Steve Houghton und Tom Warrington, Essential Styles For The Drummer And Bassist. Dieses Buch ist ein Rezept für Basis-Patterns für 30 Musikstile: von Pop, über Funk, Reggea und Latin bis zu Jazz. Eine CD ist beigelegt.
Peter Erskine, Drum Concepts And Techniques. Dieses Buch erklärt die Grundlagen der Schlagzeugtechnik.
Frank Malabe und Frank Weiner, Afro-Cuban Rhythms For The Drum Set. Dieses Buch beschreibt die verschiedenen Afro- und Lateinamerikanischen Perkusssionsstile und wie man sie auf dem Schlagzeug spielt.
Ed Thigpen, The Sound Of Brushes. Dieses Buch untersucht Techniken des Schlagzeugers mit den Besen.
Andy Laverne, Handbook Of Chord Substitutions. Dieses Buch, das für Klavierspieler und Arrangeure nützlich ist, bespricht verschiedene Möglichkeiten, Lieder zu reharmonisieren. Die Ersetzungen sind viel fortgeschrittener als die Tritonus- und Coltrane-ii-V-Arten, die in diesem Text besprochen werden.
Paul Rinzler, Jazz Arranging And Performance Practice: A Guide For Small Ensembles. Dieses Buch behandelt mehr den Auftritt einer Gruppe als die individuelle Improvisation.
David Baker, Arranging And Composing. Der Schwerpunkt liegt auf dem Arrangieren für kleine Gruppen, von Trios bis zu Gruppen mit vier oder fünf Blasinstrumenten.
Wie bei den Anleitungen, ist auch mein Wissen über die Literatur der Geschichte und die Biographien begrenzt. Die folgenden Bücher sind ungefähr von den allgemein gehaltenen zu denen angeordnet, die spezielle Themen behandeln.
Bill Crow, Jazz Anecdotes. Dieses Buch enthält kurze Geschichten von und über Jazz-Musiker.
Nat Hentoff, Jazz Is, The Jazz Life, Hear Me Talkin' To Ya. Nat Hentoff ist ein bekannter Jazz-Historiker und Kritiker. Diese Bücher beinhalten Geschichten aus seiner persönlichen Erfahrung und Anekdoten, die ihm von anderen Musikern erzählt wurden.
Brian Case, Stan Britt und Chrissie Murray, The Harmony Illustrated Encyclopedia Of Jazz. Dieses Buch enthält kurze Biographien und Discographien von hunderten von Musikern.
Joachim Berendt, The Jazz Book: From Ragtime to Fusion and Beyond. In diesem Buch sind die Themen nach Jahrzehnt, nach Instrument und nach wichtigen Musikern und Gruppen sortiert. Jeder Abschnitt kann unabhängig gelesen werden.
Ian Carr, The Essential Jazz Companion. Dieses Buch behandelt die Geschichte des Jazz während des 20. Jahrhunderts, bespricht viele Künstler und Stile und beschreibt einzelne Aufnahmen. Carr hat auch Biographien über Miles Davis und Keith Jarrett geschrieben.
James Lincoln Collier, The Making Of Jazz. Das ist eine eingehende Untersuchung der Geschichte des Jazz.
Frank Tirro, A History Of Jazz. Das ist eine relativ technische Untersuchung der Geschichte des Jazz.
Gunther Schuller, Early Jazz, The Swing Era. Diese Bücher des bekannten Historikers, Kritikers und Komponisten Schuller sind erheblich detaillierter als die meisten, da sie sich mehr auf bestimmte Perioden konzentrieren. Von dieser Reihe gibt es weitere Bände.
Richard Hadlock, Jazz Masters Of The ... In dieser Reihe gibt es Bände für verschiedene Jahrzehnte. Jeder Band enthält Biographien von ungefähr 20 der wichtigsten Musiker dieser Ära.
Leonard Feather, Inside Bebop. Feather schrieb dieses Buch, um Skeptikern den Bebop in einer Zeit, in der diese Musik neu und umstritten war, zu erklären.
Valerie Wilmer, Jazz People. Dieses Buch enthält Interviews mit verschiedenen Legenden der 1950er und 1960er.
Valerie Wilmer, As Serious As Your Life. Dieses Buch konzentriert sich auf die Avantgarde und die neue Musik der darauffolgenden Jahrzehnte. Es ist in seiner Art hoch politisch.
Ross Russell, Bird Lives. Das ist eine anekdotenhafte Biographie über Charlie Parker.
Gary Giddens, Celebrating Bird. Dieses Buch enthält viele Photographien.
Dizzy Gillespie, To Be Or Not To Bop. Das ist Dizzys Autobiographie.
J.C. Thomas, Chasin' The Trane. Das ist eine anekdotenhafte Biographie über John Coltrane.
Miles Davis und Quincy Troupe, Miles. Das ist der farbenfrohe historische Blickwinkel des Mannes, der vielleicht der einflußreichste Jazz-Musiker aller Zeiten war, mit einer Karriere, die von Innovationen geprägt war, die fast ein halbes Jahrhundert umfassen. Seien Sie jedoch vorgewarnt, daß die Sprache oft derb ist.
Charles Mingus, Beneath The Underdog. Mingus' Biographie ist sogar noch derber als die von Miles und als historisches Dokument weniger interessant, außer darin, daß sie Mingus' sexuelle Geschichte dokumentiert.
Graham Lock, Forces In Motion. Lock bietet faszinierende Einblicke in die Musik und Philosophie von Anthony Braxton.
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